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Oberbarnimschulen Eberswalde: Zukunftsvisionen auf der Leinwand

Im Workshop „Künstler für Schüler“ am 08.12.2020 malten acht Schülerinnen der 11. Klasse der Jugendakademie ihre Zukunftsvisionen unter Anleitung der Künstlerin Christine Hielscher auf Leinwand

Der Kunstlehrer der Oberbarnimschulen, Herr Wienke, ist heute sichtlich gut gelaunt. Denn trotz der Corona-Beschränkungen und der andauernden Bauarbeiten im Schulhaus, kann er mit den Schülerinnen aus dem Kunstkurs der 11. Klasse der Jugendakademie ein lang erwartetes Projekt durchführen: einen Kunstworkshop mit der freischaffenden Künstlerin Christine Hielscher aus Gersdorf, die schon seit zehn Jahren Workshops an Schulen durchführt. Das Projekt ist Teil des Programms „Künstler für Schüler“ und wird von der Stadt Eberswalde, dem Landkreis Barnim und der Arbeitsgruppe „Künstler für Schüler“ gefördert.

„Wir haben hier ein wirklich schönes Projekt“, so Christine Hielscher, „es geht um die Lebensvisionen der Mädchen – die sollten, gerade angesichts der jetzigen Lage, doch durchaus positiv sein und bleiben. Und das haben wir jetzt, in dem Versuch uns malerisch auszudrücken, ganz gut bewältigt.“

Der Kunstraum der Schule wird zum Atelier. Die Schülerinnen tragen ihre Zukunftsvisionen, manche optimistisch, manche eher nachdenklich, mit Acrylfarbe auf die Leinwand auf. „Die Mädchen entwickeln hier wirklich schöne, positive Lebensvisionen. Einige sind auch sehr kritisch. Das ist nun mal so und liegt in der Natur der Sache. Es ist ja auch gewollt, denn die Auseinandersetzung mit dem Leben ist eine wichtige und notwendige Angelegenheit.“, betonte Hielscher.

Gerade als die Ergebnisse auf der Leinwand sichtbar werden, ist das Interesse der Schülerinnen endgültig geweckt. „Hätte man nicht die Möglichkeit, in der nächsten Kunststunde daran weiter zu arbeiten?“, fragt eine Schülerin. „Ihr sprecht mir ja aus der Seele“, entgegnet Herr Wienke. „Acryl hätten wir noch da“.

Bemerkenswert ist die thematische Bandbreite der Zukunftsvorstellungen, die die Elftklässlerinnen auf ihren Leinwänden verewigen: Ob eine Person mit VR-Brille als Sinnbild für virtuelle Welten, eine vom Klimawandel angegriffene Landschaft oder eine Darstellung weicher, weißer Wolken am Himmel: „alle Bilder spiegeln eigene Ideen - nichts doppelt sich“, resümiert die freischaffende Künstlerin. Und auch Herr Wienke zieht nach dem vierstündigen Workshop ein äußerst positives Fazit: „Ich bin sehr zufrieden. Es sind tolle Bilder entstanden.“

Die Kunstwerke werden zunächst im ersten Obergeschoss zu einer Vernissage mit den Künstlerinnen und am Tag der offenen Tür am 16.01.2020 zwischen 10 und 14 Uhr zu bewundern sein.


Fotos: OBS

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