Vortrag und Praxis im Zentrum für Brand- und Katastrophenschutz (ZFBK) Eberswalde
Am 03.03.2026 haben wir als Grundkurs Chemie der Klassen 11a und 11b im Zentrum für Brand- und Katastrophenschutz (ZFBK) in Eberswalde im Rahmen eines außerschulischen Lernens Unterrichtsinhalte praxisnah erlebt.
Zu Beginn wurden wir unter der Leitung unserer Mitschülerin, Antonia, in einem sehr ausführlichen Vortrag über die Themen Brennen, verschiedene Löschmittel und deren Wirkungsweise informiert. Dabei wurde erklärt, welche Voraussetzungen für eine Verbrennung notwendig sind und wie unterschiedliche Löschmethoden Brände stoppen können.
Anschließend demonstrierten wir draußen eine Fettexplosion unter Aufsicht einer Feuerwehreinsatzkraft. Dabei konnten unsere Mitschülerinnen selbst ausprobieren was passiert, wenn Wasser auf brennendes Speiseöl trifft. Dieses Experiment hat uns besonders eindrucksvoll gezeigt, wie gefährlich ein Fettbrand sein kann und warum man ihn niemals mit Wasser löschen darf. Auch da eine solche Demonstration in der Schule nicht durchzuführen ist, war es eine eindrucksvolle Erfahrung.
Rückblickend hat mir die Exkursion sehr für den thematischen Einstieg in die „Thermodynamik“ im Fach Chemie geholfen. Aber auch Brände, deren Entstehung, Verhinderung und die Löschmittel verstehe ich nun besser. Da das außerschulische Lernen schulische Inhalte und reale Gefahren bzw. Situationen ideal verbindet, ist dieses sehr zu empfehlen. Der Besuch im ZFBK hat Chemie greifbar gemacht und uns zudem wesentliche Inhalte im Berufsfeld „Feuerwehr“ aufgezeigt. Schlussendlich zeigte mir diese Möglichkeit des außerschulischen Lernens wie wichtig die Integration praktischer Inhalte in den Unterricht für das umfassende Verständnis und den Kompetenzerwerb ist.
Hanna Hinz (11a) und Stefanie Manthey (Fachlehrerin Chemie)
Bilder (4): Frau Manthey