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Lauftag an den Oberbarnimschulen

Leichtathletische Disziplinen stellen während der Frühjahrs- und Sommersaison den Schwerpunkt des Sportunterrichts an den Oberbarnimschulen dar.

Neben dem regulären Sportunterricht finden auch Schulwettkämpfe wie der der Staffeltag statt, bei dem in der Disziplin 4x100m gelaufen wird.

Am 27.09. war es wieder soweit. Nach den Leistungssichtungen und Trainings in den letzten Wochen, warteten die besten Sprinter unserer Klassen an einem verregneten Donnerstagmorgen auf das Signal „Sport frei!“ Danach lieferte man sich packende Duelle mit tollen Stabwechseln und Schlußsprints mit gefletschten Zähnen. Unter lautstarker Anfeuerung von den Tribünen geriet das Regenwetter schnell zur Nebensache.

In der Jahrgangskasse 7-9, gewann die Mädchenstaffel der Klasse 9a das Turnier. Das musste jedoch unter Aufbietung aller Kräfte erfolgen, denn bärenstarke Siebtklässlerinnen trieben Zielläuferin Emilia Klockow förmlich vor sich über die Ziellinie. Bei den Jungen siegte die Klasse 8/2, die sich durch erfahrene und bissige Routiniers wie Mohamad Taleb den entscheidenden Vorteil holte.

Die Jahrgangsklasse 10-13 hatte bei den Mädchen die 11JA als Siegmannschaft, bei den Jungen siegten – daran hatte niemand gezweifelt – die Raketen der 10a, bei der Karl Weißhaupt die Konkurrenz auf den letzten 100 Metern bis zur Zielgeraden deklassierte.

Wen der Hunger plagte, der konnte sich von der Klasse 10/2 versorgen lassen. Die bot ein reichhaltiges Buffet aus Kuchen, Hot Dogs, Saft und Kaffee an, so dass verbrannte Kalorien schnell wieder zugeführt werden konnte.

Ein großer Dank gilt auch unseren Helferinnen beim Wettkampfgericht, Annabelle Baaske und Johanna Giebner, die seit Jahren immer wieder mit buchhalterischer Akribie die Laufzeiten notieren.

Nach dem Mittagessen war der wettkämpferische Teil des Lauftags vorbei und die Gemeinschaft war gefragt. Denn beim nun anstehenden Friedenslauf sollten vor allem Harmonie, Zusammengehörigkeit und Toleranz gezeigt werden. Jeder lief, wie er konnte. Alleine, zu zweit oder in der großen Gruppe. Mal außer Puste gehend oder durchgehend mit hohem Tempo. Jeder selbstbestimmt und doch alle zusammen und ohne Gewalt. Also genau so, wie wir uns unser Europa auch zukünftig wünschen.

Wieder endete ein Schultag, an dem nicht der Fachunterricht im Vordergrund stand, sondern das Schulleben in einer lebendigen und sozialen Schulgemeinschaft während eines sportlichen Highlights. Erneut spannend wird es bereits in gut zwei Wochen, denn dann verabschieden wir uns von der Tartanbahn und es geht zum Herbstcrosslauf in den Wald!

Bericht und Fotos (9): Till Sbresny

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