am 29.01.2026
„Bei „Studium“ denke ich zuerst an STRESS und LERNEN!“
Dies klingt wenig positiv, war jedoch die mehrheitliche Antwort der Schülerinnen und Schüler aller drei Schulformen der Oberbarnimschulen vor den Workshops von ArbeiterKind.de.
Mithilfe Ihrer eigenen Biografien, verständlicher Definitionen, viel Motivation und hilfreicher Tipps versuchten Eileen und Tobias als Ehrenamtliche zu überzeugen, dass die Idee zu Studieren weder aufgrund von Herkunft, fehlender Finanzen noch mangelnder Kontakte verworfen werden sollte. Neben der guten Schulbildung sollten vor allem Motivation und Begeisterungsfähigkeit für ein Thema oder ein Fachgebiet die Entscheidungsgrundlage für „Ich studiere!“ bilden.
Neben Informationen zur Studienfinanzierung über BAföG, Stipendien oder Studentenjobs erhielten die Schülerinnen und Schüler der 10. bis 13. Klassen Tipps zur Organisation eines Studiums, zu Unterstützungsangeboten sowie Antworten auf vielen Fragen, wie z. B.:
Wie viel mehr verdiene ich durch ein Studium im Vergleich zur Ausbildung im späteren Berufsleben? Werden Akademiker gleich häufig arbeitslos? Wo kann ich mich für ein Stipendium bewerben und benötige ich dazu nur Einsen auf dem Zeugnis? Mache ich mich als BAföG-Empfängerin nicht abhängig vom Staat? Wenn ich €20000 BAföG bekommen, hab ich dann ewig Schulden? Wie finde ich ein zu mir passendes Begabtenförderwerk für ein Stipendium?
All diese und viele weitere Fragen der Schülerinnen und Schüler der Oberbarnimschulen wurden in den drei Workshops von ArbeiterKind.de am 29.01.2026 im Rahmen unserer Methodentage beantwortet.
Eileen und Tobias konnten nachhaltig verdeutlichen, dass Studieren nicht beängstigend und stressig sein sollte. Sie stellten heraus, dass ein Studium Perspektiven eröffnet, Bildung maßgeblich erweitert und Interessen vertiefen kann. Die Schülerinnen und Schüler waren erstaunt über die Offenheit der Ehrenamtlichen und wurden dadurch motiviert dieses Netzwerk zu nutzen, sobald Hürden auf dem persönlichen Weg zum Studienabschluss auftreten. Die Gedanken an ein Studium wurden durch die Workshops durch Informationen und das Aufzeigen von Unterstützungsangebote positiv verändert.
Herzlichen Dank an ArbeiterKind.de und bis zum nächsten Workshop!
Bericht und Fotos (7): Stefanie Manthey