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OBS´ler beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten doppelt erfolgreich

Einen ganz besonderen Erfolg konnten Schülerinnen und Schüler unserer Oberbarnimschulen in diesem Jahr erzielen.In dem größten,  bundesweit angelegten Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten zum Thema „Bewegte Zeiten. Sport macht Gesellschaft“ konnten unsere OBS´ler zeigen, was in ihnen steckt. Gemeinsam mit der Evangelischen Schule Neuruppin haben Schülerinnen und Schüler unseres Beruflichen Gymnasiums ein Dokumentarfilm-Projekt erarbeitet.

Unter dem Thema „Fußball in Gefangenschaft ­– Football en captivité“ setzten sie sich mit dem Fußball unter französischen Gefangenen zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges auseinander. Um inhaltlich und historisch auf festen Beinen zu stehen, recherchierten die Schülerinnen und Schüler in Archiven und Museen und wälzten Fachliteratur. Besonders werden Ihnen aber auch die Interviews mit den Zeitzeugen in Erinnerung bleiben, die die Geschichte noch lebhafter werden ließen. Auch nutzten sie das Wissen von Historikern, um sich einen umfassenden Überblick über die Thematik anzueignen.

Ihre Ergebnisse fassten die Schülerinnen und Schüler in einer umfangreichen schriftlichen Dokumentation und einem Dokumentarfilm zusammen, welcher eines ganz deutlich macht: Sport war für die Gefangenen einer der wenigen Lichtblicke im dunklen Lageralltag. Dabei wurde jedoch innerhalb der Lagermauern auch zwischen den Gefangenen unterschieden – während beispielsweise sowjetischen Gefangenen der Sport untersagt war, durften sich französische Gefangene sogar zum Zwecke des Sports in Mannschaften zusammenschließen.

Die Recherchen konzentrierten sich dabei insbesondere auf Stalag III A in Luckenwalde – das größte Kriegsgefangenenlager Brandenburgs.

Bereits Ende August konnten die Schülerinnen und Schüler mit ihrem Projekt den Landessieg für sich beanspruchen, womit sie sich für die „nächste Runde“ auf Bundesebene qualifizierten.

Hier wurde in dieser Woche die Entscheidung mitgeteilt – unsere Schülerinnen und Schüler erzielten einen beeindruckenden zweiten Platz und konnten sich gegen mehr als 3400 andere Schüler bundesweit durchsetzen. Insgesamt 1349 Projekte wurden bundesweit eingereicht.

Der Wettbewerb wurde von der Hamburger Körber-Stiftung und dem Bundespräsidialamt initiiert und bereits seit 1973 durchgeführt. Er gilt als der größte historische Forschungswettbewerb Deutschlands.

Auch Bildungsministerin Britta Ernst würdigte die Leistung „ihrer“ Brandenburger Schülerinnen und Schüler aus Eberswalde und Neuruppin einem Pressestatement am 17.11.2021.

Wir gratulieren unseren Schülerinnen und Schülern und natürlich auch ihrem Lehrer, Herrn Dr. Stephan Theilig, zu diesem herausragenden Ergebnis.

 

spurensuchen - Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

 

BRA GW 2021 9030

 

Fotos (2): Körber-Stiftung / David Ausserhofer

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