Auch in diesem Jahr machten sich die sechs besten Turnerinnen Berlins auf den langen Weg nach Stuttgart zum traditionellen Stauseepokal. Knapp 700 Kilometer und mehr als acht Stunden Zugfahrt lagen vor den Berlinerinnen, bevor es am Wettkampfwochenende in der Sporthalle Dotternhausen an die Geräte ging.
Erstmals wurde der Stauseepokal aufgrund des großen Teilnehmerfeldes auf zwei Wettkampftage ausgeweitet. Den Auftakt machten am Samstag, den 19. September, um 17 Uhr die jüngeren Turnerinnen bis 13 Jahre.
Mit großer Konzentration und viel Präzision präsentierten die Berliner Turnerinnen ihre Übungen an den vier Geräten Sprung, Stufenbarren, Schwebebalken und Boden. Trotz der langen Anreise zeigten sie sich von Beginn an fokussiert und konnten ihre Leistungen sicher abrufen.
Das Teilnehmerfeld war in diesem Jahr besonders hochkarätig und überregional besetzt. Neben den Berliner Vereinen waren unter anderem Turnerinnen aus Basel, München, Erlangen, Horgen und Singen am Start. Auch zahlreiche Vereine aus der Region, darunter der TSV Ebingen und die TSG Balingen, kämpften um die begehrten Pokale.
Für einen besonderen Erfolg sorgte Tamina Mewes. Sie setzte sich in ihrer Leistungsklasse gegen insgesamt 109 Turnerinnen durch und sicherte sich mit einer starken Vorstellung den Siegerpokal.
Doch damit nicht genug: Auch in der Mannschaftswertung konnten die Berliner Turnerinnen überzeugen. Mit einer starken Teamleistung holten sie den Goldpokal erneut nach Berlin.
Damit hat sich die lange Reise nach Stuttgart einmal mehr gelohnt. Die Berliner Turnerinnen bewiesen, dass sich Einsatz, Konzentration und Teamgeist auszahlen – und setzten beim Stauseepokal ein starkes Zeichen.
Bericht und Foto: Frau Mewes