Am Donnerstag, den 2. Juli 2026, nahm die Klasse 10-1 an einer Streetart-Führung im Berliner Stadtteil Friedrichshain teil. Ziel der Exkursion war es, die Geschichte, Bedeutung und Vielfalt der Streetart kennenzulernen und den Stadtteil aus einer neuen Perspektive zu entdecken.
Die Führung begann am Vormittag und wurde von einem erfahrenen Guide geleitet. Während des Rundgangs besuchten wir verschiedene Straßen und Orte, an denen bekannte Graffiti und andere Formen der urbanen Kunst zu sehen waren. Dabei erfuhren wir, dass Streetart nicht nur der Verschönerung von Hauswänden dient, sondern häufig politische, gesellschaftliche oder persönliche Botschaften vermittelt. Friedrichshain und der benachbarte Bezirk Kreuzberg zählen zu den bekanntesten Zentren der Berliner Streetart-Szene.
Besonders interessant war die Erklärung der unterschiedlichen Techniken, wie Spraykunst, Schablonengraffiti (Stencil), Paste-ups und großflächige Wandgemälde. Außerdem wurde uns erklärt, worin sich legale Streetart und unerlaubtes Graffiti unterscheiden. An vielen Beispielen konnten wir erkennen, wie sich Kunst im öffentlichen Raum ständig verändert und weiterentwickelt.
Die Führung war abwechslungsreich und informativ. Viele Schülerinnen und Schüler waren überrascht, wie viel Geschichte und Kreativität hinter den Kunstwerken steckt. Gleichzeitig wurde deutlich, dass Streetart ein wichtiger Bestandteil der Berliner Stadtkultur ist und den Charakter Friedrichshains prägt.
Insgesamt war die Exkursion eine spannende Erfahrung. Die Klasse 10-1 konnte viele neue Eindrücke gewinnen und lernte, Streetart nicht nur als Graffiti, sondern als vielfältige Kunst- und Ausdrucksform wahrzunehmen.
Bericht und Fotos (3): Frau Gutzeit-Lippold