Wir kreieren unsere eigenen Schokoladensorten

Dass man sonntags auf dem Bolzplatz kickte, war schon in den 30er Jahren so. Allerdings waren die Menschen damals noch modebewusst. Statt in billigen Polyester, kam man damals in edlen Sportjackets zum Spiel. Als Nervennahrung gerne mit dabei: eine Tafel Schokolade. Die waren jedoch recht lang und zerbrachen deshalb in den nicht sonderlich tiefen Taschen der Sportjackets sehr schnell. Die Süßwarenfirma Ritter lieferte die Lösung in Form von kleineren und quadratischen Schokoladentafeln. Der Name „Ritter Sport“ war geboren. Heute ist die Firma eine global agierende GmbH und ihre kompakten Tafeln gibt es in unzähligen Sorten.

Kreativität ist bis heute ein wesentliches Merkmal der Firma Ritter, weshalb in Berlin Workshops angeboten werden, bei denen man sich seine eigenen Schokoladensorten erstellen kann. Ein Angebot, welches die Klassen 10a und 10b gerne annahmen. Zusammen mit den Klassenlehrkräften Herrn Sbresny und Frau Steuber, setzte man sich am Exkursionstag in den Zug und stand kurze Zeit später vor der Schokoladenmanufaktur von Ritter Sport in Berlin Mitte, wo es nach einer kurzen Einweisung an die Produktion ging.

Sowohl was die Vielfalt an Schokoladensorten als auch die an Zutaten anging, blieben wohl keine Wünsche von Süßigkeitenfans unerfüllt. Wer maximale Vielfalt wollte, goss sich eine Zartbitter-Milchschokolade mit weißer Marmorierung in der Sorte Salty-Caramel-Cocos-Knallbrause-Kakaocrunch-Haselnuss-Gummibärchen in die Form. Nach dem Auskühlen konnten die Schokoladentafeln dann mit nach Hause genommen, oder gleich vor Ort verköstigt werden.

Trotz des Regenwetters hatten wir einen Riesenspaß und werden uns die Schokoladenmanufaktur definitiv für weitere Exkursionen vormerken.

Bericht und Fotos (9): Herr Sbresny

IMG3413
CDON0512
IMG3414
IMG3415
IMG3417
IMG3416
IUIM3051
UQKV8792
XOOO2646

Schulerweiterungsbau

Logo SP2