Oberbarnimschulen spenden für die Eberswalder Straßenkatzen

Wer schon einmal eine Katze hatte, der weiß, dass diese Tiere Meister darin sind, Schmerzen und Leid zu verstecken. Häufig ziehen sie sich bei Krankheiten zurück und meiden Gesellschaft. Dies führt dazu, dass Menschen häufig kein Bewusstsein für Katzenleid entwickeln. Noch schlimmer ist es, wenn Katzen überhaupt kein Zuhause haben. Diese Straßenkatzen sind ganzjährig den Witterungsbedingungen ausgesetzt, haben Krankheiten und müssen wortwörtlich um ihr Überleben kämpfen. Hinzu kommt, dass diese Katzen unkastriert eine hohe Anzahl an Jungtieren gebären, was das Katzenleid noch potenziert.

Die Eberswalder Straßenkatzen, eine ehrenamtliche Organisation, hat sich zum Ziel gesetzt, dieses Leid zu mildern. Eine einzige, hochengagierte Frau, versorgt Streunerkatzen in Eberswalde und dem Umland mit Futter, führt Kastrationsfahrten durch und vermittelt Besitzer. Diese Arbeit, die man auf der Facebookseite der Organisation verfolgen kann, zieht sich teils bis spät in die Nacht, kostet Benzin, Geld und viele Nerven.

Im Rahmen der Projektwoche an den Oberbarnimschulen, die eine Kooperation mit sozialen Einrichtungen in Eberswalde zum Ziel hat, haben wir Geld für Futterspenden gesammelt und diese dann an die Eberswalder Straßenkatzen weitergereicht. Anlaufstelle für Futterspenden ist übrigens bei der City Brief Bote GmbH im Schneidemühlenweg 2.

Wir möchten der Organisation Eberswalder Straßenkatzen unserem tiefsten Respekt und riesigen Dank dafür ausdrücken, dass man sich so intensiv um leidende Tiere kümmert. Wir hoffen, mit unseren Futterspenden konnten wir einen kleinen Beitrag dazu leisten.

Bericht und Fotos (6): Herr Sbresny

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