Am Montag, den 18.05.2026, starteten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 11 des Beruflichen Gymnasiums und der Jugendakademie um 12:45Uhr vom Campus der Oberbarnimschulen aus mit dem Bus nach Niederfinow. Unser Ziel war das Schiffshebewerk.
Doch diesmal wollten wir nicht dieses Ingenieurbauwerk bewundern, sondern begaben uns in ein schwimmendes ScienceCenter, die MS Wissenschaft.
Dieses ehemalige Frachtschiff wurde zum Ausstellungsschiff umgebaut und ankerte Unterwasser des alten Schiffshebewerkes in Niederfinow.
Von Anfang Mai bis Ende September ist dieses Schiff in Deutschland, Polen und Österreich unterwegs und bietet spannende Einblicke in aktuelle Forschung und zukünftige medizinische Perspektiven.
Passend zum Wissenschaftsjahr 2026 beherbergt es aktuell die Ausstellung „Medizin der Zukunft mit 29 interaktiven Exponaten.
So zeigte uns die Ausstellung anschaulich und mit teilweise umfassendem Körpereinsatz wie Forschende mit ihren Ideen und Lösungen schon heute die Medizin von morgen formen – eine Medizin, die präventiv, personalisiert, digital und partizipativ ist.
Die Schülerinnen und Schüler aus dem Leistungskurs Gesundheit erfuhren wie sich im Unterricht erlernte Präventionsstrategien verbessern lassen und individuelle Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten mit effektiveren Behandlungsmöglichkeiten in den Mittelpunkt der Therapie rücken können.
Gleichzeitig probierten die Schülerinnen und Schüler der Leistungskurse Biologie z. B. innovative Technologien aus und erfuhren wie Künstliche Intelligenz und Co. die Diagnostik und Therapie unterstützen.
Neben den Exponaten der unterschiedlichen Forschungseinrichtungen konnten wir uns immer wieder intensiv mit der Forschung an einer von uns ausgewählten Erkrankung beschäftigen. Dabei wurden auch diese Forschungsansätze z. B. zu Demenz von uns selbst erarbeitet, ausgewertet und abschließend von Forschenden kommentiert.
Durch die Dreiteilung der Ausstellung in die Bereiche „Im Inneren des Körpers“, „Über den Körper hinaus“ und „Die gesunde Community“ war die Ausstellung besonders abwechslungsreich. Neben Krankheiten und Technologien wurden so die Psyche und gesellschaftliche Aspekte unserer Gesundheit zu einem umfassenden Bild ergänzt.
Damit übertraf diese Ausstellung, deren Eintritt frei ist, unsere Erwartungen in Bezug auf die Weitsicht und unsere Möglichkeiten zur aktive Teilnahme an der „Medizin der Zukunft“ sehr.
Bericht und Fotos (9): Stefanie Manthey mit den Klassen 11BG, 11a & 11b