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Präventive Projekte im Rahmen der sozialpädagogischen Arbeit

In den vielen Wochen des Distanzlernens wurde die Zeit der dual Studierenden im Sozialpädagogischen Bereich dafür genutzt, um eintägige Präventionsprojekte für unsere Schülerinnen und Schüler zu konzipieren. Ziel der Projekte war es, dass sich Kinder und Jugendliche vorbeugend mit bestimmten Themen auseinandersetzen und das soziale Lernen in den Klassen gefördert wird.

Die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen sind als angehende Abschlussklassen bald mit den Fragen konfrontiert „Welchen Beruf möchte ich ergreifen und wie soll es für mich nach der 10. Klasse weitergehen?“.

Aus diesem Anlass und vorbereitend auf den Berufsorientierungstag, beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit Frau Marx einen Tag lang zum Thema “Persönlichkeit”. Mit Hilfe des “BIG-Five Test” und der Einschätzung zur Selbst- und Fremdwahrnehmung ermittelten die Schülerinnen und Schüler ihre Stärken, Schwächen, Fähigkeiten und Interessen. Mittels der Tests zu den persönlichen Fähigkeiten, einer Übung zu eigenen Wertvorstellungen und Zukunftsvisionen wurde anschließend eine Zielcollage aus Bildern und Zeichnungen erstellt.

Die Klassen 8/1 und 8/2 setzten sich mit Unterstützung von Frau Schaps mit dem Thema „Stress – positiv oder negativ“ auseinander, welches durch das selbstständige Lernen zu Hause, steigenden schulischen Anforderungen und im sozialen Miteinander mit Eltern und Freunden den Klassen durchaus bekannt ist. Anhand kleiner Sketches erprobten die Schülerinnen und Schüler Handlungsmöglichkeiten Stress im Alltag zu vermeiden und/oder auszugleichen. Mithilfe eines „Zeitkuchens“ schauten sie sich einmal genau an, wie sie ihre Zeit verbringen und ob sie damit zufrieden sind.

Die 7. Klassen der Oberschule beschäftigten sich aktiv und spielerisch mit dem Thema „Mobbing und Gewalt“, um positiven Einfluss auf das Miteinander zu nehmen. Das Experiment “Ausgrenzung” zeigte die Möglichkeit auf, sich gegenüber den eigenen Klassenkameraden zu öffnen, sodass viele schnell bemerkten, dass niemand allein ist. Mit großem Respekt und viel Empathie wurden unterschiedliche Aktionen durchgeführt und von den Schülerinnen und Schülern angenommen. Ein Vortrag zum Thema “Prävention von Mobbing” und ein Rollenspiel erweiterten das Bewusstsein der Teilnehmenden, was durch eine aktive Mitarbeit deutlich wurde. Während des Deeskalationstrainings konnten die Kinder und Jugendlichen alltagsähnliche Situationen erleben, um anschließend situativ und deeskalierend zu handeln.

Das Ziel war es, erlernte Maßnahmen umzusetzen, Mobbing zu erkennen und dem entgegenwirken zu können.

Isabell Marx, Samantha Schaps, Florian Heise
Studenten des sozialpädagogischen Studiengangs



Fotos: Luisa Staerke, Florian Heise

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