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Bericht zum Projekt „Hygiene“ mit Schülerinnen und Schülern der Klasse 11BG vom 25.-29.11.2019

Hygiene dient dem Schutz vor potenziellen Krankheitserregern, die die Gesundheit beeinträchtigen können.

Besonders entscheidend dabei ist Prävention durch Information und Aufklärung. Jeder ist angehalten, zur Hygiene beizutragen, sich vor Infektionen zu schützen bzw. das Infektionsrisiko zu minimieren, besonders dort wo viele Menschen täglich in engem Kontakt miteinander stehen. Überlegungen zum individuellen Hygieneverhalten und zur Hygiene an öffentlichen Plätzen sind und bleiben stets aktuell.

Im Rahmen des Projektes „Hygiene“ sollen die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass ihr persönliches Hygieneverhalten die Infektionsrisiken für die gesamte Schulgemeinschaft senken kann. Sie sollen befähigt werden, sich und andere bei Abweichungen anzuleiten, ihr Hygieneverhalten positiv zu ändern.

Um dies zu erreichen, erarbeiteten Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Gesundheit der Klasse 11BG drei Tage lang neben Postern/Aushängen auch Hygieneregeln. Besonders der Bereich der Handhygiene sollte für die Sekundarstufe I (Klasse 7) verständlich und anschaulich aufgearbeitet werden. Ziel war eine von der Klasse 11 selbst erarbeitete und gestaltete Schulung jüngerer Schülerinnen und Schüler zu diesem Thema.

Dabei wurden nicht nur Regeln besprochen und richtiges Händewaschen trainiert, um an die Wichtigkeit von Hygiene zu erinnern. In der Schulung am 29.11.2019 setzten sich Schülerinnen und Schülern der Klassen 7/1 und 7/2 unter Anleitung umfassend mit den erarbeiteten Hygieneregeln und deren Umsetzung auseinander. Dabei wurde klar wie gut der Mittelpunkt des Projektes „Hygiene“ funktioniert: Schüler schulen Schüler.

Sowohl für den Leistungskurs Gesundheit der Klasse 11 des Beruflichen Gymnasiums als auch für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 Oberschule ist Hygiene wieder deutlich präsenter. Das in den Klassenräumen verbleibende Desinfektionsspray, die neben den Handwaschbecken angebrachten Plakate zur Handhygiene und die entstandenen Poster, welche nun im Treppenhaus ausgestellt sind, helfen dabei das individuelle Hygieneverhalten auch zukünftig nicht aus den Augen zu verlieren.

Über die Erarbeitung der Schulung hinaus erfassten die Schülerinnen und Schüler des Gesundheitskurses auch Mikroorganismen an den Oberbarnimschulen. Das Überraschende dabei:

Die Hände der Schülerinnen und Schüler waren selbst nach gründlichem Waschen oder Desinfektion deutlich stärker mit überwiegend ungefährlichen Mikroorganismen (Bakterien und Pilze) belastet, als z.B. die Unterrichtsräume, die Cafeteria oder auch die Toiletten. Lediglich Gegenstände, die häufig mit Händen in Berührung kommen (Türklinke, Geländer), waren ähnlich stark mit den nachgewiesenen Mikroorganismen besetzt. Alltagsgegenstände (z.B. Stift, Handy) waren im Vergleich deutlich sauberer.

Die Ergebnisse dieser Erfassung zeigen, wie bedeutsam die Handhygiene in Form von regelmäßigem und gründlichem Händewaschen an öffentlichen Einrichtungen ist.

Erfassung Mikroorganismen

Stefanie Manthey

Schulzeitung

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Schulerweiterungsbau

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